Ziele & Vision

Wir träumen von einer Welt, in der niemand sein Leben auf dem Meer riskieren muss, um in Sicherheit zu sein.

Crew der Imara eilt zu einem Boot in Seenot

Unsere Vision

Eine Welt, in der Grenzen nicht über Leben und Tod entscheiden.

In der ein Mensch nicht danach bewertet wird, wo er geboren wurde, welchen Pass er hat oder wen er liebt.

Davon sind wir weit entfernt. Im zentralen Mittelmeer sterben Jahr für Jahr Menschen, weil Europa sie sterben lässt. Zur Abschreckung, seit Jahren.

Dagegen kämpfen wir.
Zwei gerettete Menschen an Deck, eine in Rettungsdecke, blicken auf die Küste

Wovon wir träumen

Wir träumen von offenen Grenzen statt tödlicher Routen. Von einer Gesellschaft, in der Bewegungsfreiheit für alle gilt und nicht nur für wenige. In der Solidarität selbstverständlich ist und Menschenrechte nicht an den Außengrenzen Europas enden.

Wir träumen von einer Welt, in der zivile Seenotrettung überflüssig ist, weil niemand mehr in ein überfülltes Schlauchboot steigen muss.

Bis es so weit ist, fahren wir raus.

Seenotrettung ist für uns nie nur Hilfe. Sie ist immer auch Widerstand.

Wofür wir kämpfen

  1. Rettung ohne Wenn und Aber

    Wir kämpfen dafür, dass jeder Mensch in Seenot gerettet wird, ohne Wenn und Aber.

  2. Recht, das auf dem Wasser gilt

    Wir kämpfen dafür, dass internationales See- und Menschenrecht nicht nur auf dem Papier steht, sondern auf dem Wasser gilt.

  3. Gegen das Wegschauen

    Wir dokumentieren, was im Mittelmeer passiert, machen Menschenrechtsverletzungen öffentlich und benennen die Verantwortlichen.

  4. Gegen Abschottung

    Wir kämpfen gegen eine Politik, die Abschottung über Menschenleben stellt.

Die Thetis II unter Segeln

Ab Frühjahr 2027

Wie wir dafür eintreten

Ab Frühjahr 2027 sind wir mit der Thetis II wieder zwischen Sizilien, Tunesien und Libyen unterwegs. Dort suchen wir nach Menschen in Seenot, leisten Erstversorgung, alarmieren weitere Stellen und bezeugen, was geschieht.

  • Suchen
  • Erstversorgen
  • Alarmieren
  • Bezeugen

An Land tragen wir diese Geschichten weiter, in die Öffentlichkeit und in die Gesellschaft. Wir tun das nicht allein, sondern Seite an Seite mit anderen Organisationen der zivilen Seenotrettung und einer solidarischen Zivilgesellschaft.

Wie wir kämpfen

  • links
  • antirassistisch
  • antifaschistisch
  • queerfeministisch

Gerechtigkeit fängt für uns nicht erst auf dem Meer an, sondern im Umgang miteinander. Deshalb stellen wir auch unser eigenes Handeln immer wieder in Frage.

Welche Stimmen fehlen?

Wie gehen wir mit Macht um?

Wir wollen nicht nur eine andere Welt fordern, sondern ein Stück davon schon heute leben, auf See, an Land und untereinander.

Kämpf mit uns

Auf See, an Land und untereinander: Es gibt viele Wege, Teil von r42 zu werden.